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Termine und
Filme
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Vom 11. und
dem 20. November 2009 fanden wieder die Jugendkinotage – Die Brücke des Bernhard Wicki
Gedächtnisfonds e.V. statt, zu denen wir Sie und Ihre Schüler herzlich
eingeladen haben.
In München, Nürnberg und Passau wurden an je
zwei Tagen Filme unter dem diesjährigen Thema „Dialog der Religionen und
Kulturen“ gezeigt. Wir bieten den Jugendlichen wichtige und herausragende
künstlerische Filme an, weil wir es als unseren Auftrag sehen, zu erinnern,
zu vergegenwärtigen und zu sensibilisieren.
München - Kino
Münchner Freiheit - 11. November und 12. November 2009
Nürnberg -
Cinecitta` - 16. November und 17. November 2009
Passau - Cineplex -
19. November und 20. November 2009
Die Teilnahme ist für Lehrer und Schüler
kostenlos.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen unter +49 89 38
66 76 27 gerne zur Verfügung.
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Der Nahostkonflikt ist seit Jahrzehnten in
regelmäßigen Abständen zu einem festen Bestandteil der Nachrichtensendungen geworden. Über
vier Jahre wurden sieben palästinensische und israelische Kinder aus Jerusalem begleitet und
befragt. Nach der Darstellung ihrer Persönlichkeit und ihres Lebensumfelds werden
wesentliche Meinungsunterschiede und die persönlichen Sichtweisen und Bedürfnisse
dieser Kinder herausgearbeitet, die ein Spiegel ihrer jeweiligen Kultur und der
gegenseitigen Vorurteile sind. Am Ende kommt es zu einem ersten Kennenlernen eines Teils dieser
Kinder, zu einer Begegnung zwischen Juden und Arabern, die beispielhaft zeigt, dass es
andere, vielleicht bessere Wege zur Lösung des Dauerkonflikts geben könnte.
Regie: Justine Shapiro, B.Z. Goldberg, Carlos
Bolado, 106 Min.
FSK: ab 12 Jahren; Empfehlung Jugendkinotage ab 12
Jahren
Hinweis: Originalversion mit deutschem Untertitel
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Ein neues Schuljahr beginnt in einem
multi-ethnischen Bezirk am nordöstlichen Stadtrand von Paris. Unermüdlich und mit viel Geduld versucht
der Französischlehrer François den Jugendlichen seiner 8. Klasse einen Zugang zur
französischen Sprache zu vermitteln. Doch in einer Klasse von 24 Schülern mit
unterschiedlichem ethnischen Hintergrund ist es nahezu unmöglich, eine Verständigungsbasis zu finden.
Immer wieder kommen kulturelle Differenzen, unterschiedliche Lebensweisen und die
Kluft zwischen Arm und Reich zur Sprache. Nach einer Auseinandersetzung zwischen
François und einigen Schülern eskaliert der Streit und eine Schülerin wird verletzt.
Regie: Laurent Cantet; 128 Min.
FSK: ohne Altersbeschränkung; Empfehlung
Jugendkinotage ab 14 Jahren
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Mit Sensibilität, Humor und starken, authentischen
Schauspielern wird die zarte Liebesgeschichte zwischen einem Sohn pakistanischer
Einwanderer und einer jungen Glasgower Lehrerin erzählt. Beide begegnen sich
zufällig, als Casim seine jüngere Schwester von der Schule abholen will, in der Roisin als
Musiklehrerin arbeitet. Sie verabreden sich, gehen tanzen, verlieben sich, aber vor seiner
Familie versucht Casim ihre Beziehung geheim zu halten. Denn er steht kurz vor der, von seinen
Eltern arrangierten Hochzeit mit seiner Cousine, die er nicht kennt. Da seine Eltern eine
Absage der Hochzeit nie akzeptieren würden, muss Casim wählen zwischen der Familie und
der Liebe – einer Liebe, die sich gegen alle politischen und kulturellen Widerstände
behaupten muss und seine Familie zerstören würde.
Regie: Ken Loach; 103 Min.
FSK: ab 6 Jahren; Empfehlung Jugendkinotage ab 14
Jahren
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Wunsch und Realität des zehnjährigen Marcello aus
einer schwedisch-italienischen Familie klaffen manchmal weit auseinander. Wie soll er in
einem selbstgenähten Fußballtrikot jemals zum Profikicker werden wenn er obendrein auch noch
meistens das Tor verfehlt? Marcello muss allerhand Niederlagen einstecken - bis die
selbstbewusste Fatima in seine Klasse kommt. Sie ist so alt wie er, kommt aus dem Libanon
und kann klasse Fußball spielen. Von ihr lernt er, an seine eigenen Träume zu glauben -
auch wenn sie nicht den Erwartungen seiner Eltern entsprechen und er deswegen von
seinen Klassenkameraden gehänselt wird.
Regie: Ulf Malmros; 87 Min.
FSK: ab 6 Jahren; Empfehlung Jugendkinotage ab 12
Jahren
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In den letzten Kriegstagen 1945 erhalten
sieben noch minderjährige Jungen den Befehl, eine Brücke bei einer
Kleinstadt im Bayerischen Wald vor den anrückenden Amerikanern zu
verteidigen. Doch die Jungen wissen nicht, dass diese bereits im Vorfeld zur
Sprengung bestimmt wurde, da der strategische
Wert der Brücke sehr gering ist. Aufgrund ihres
patriotischen Enthusiasmus glauben sie, ihren Auftrag erfüllen zu müssen.
Bis dahin erschien der Krieg eher wie ein Abenteuer, das die Jungen aus der
Ferne verfolgten. Nun aber stehen die sieben Jungs nachts allein auf der
Brücke, entschlossen sie vor dem Feind zu verteidigen. Im Morgengrauen
greift ein Tiefflieger an. Als dabei einer der Jungen ums Leben kommt,
kämpfen die anderen sechs erbittert gegen die anrückenden amerikanischen
Panzer. Erst nachdem einer nach dem anderen bei der Verteidigung der Brücke
sein Leben lassen muss, offenbart sich die Sinnlosigkeit ihres Befehls …
R: Bernhard
Wicki, 105 min
FSK: ab 12
Jahren; Empfehlung Jugendkinotage: ab 14 Jahren
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Kontakt & Anmeldung:
Katrin Strauch
Projektleiterin Jugendkinotage und
Jugendfilmclubs des Bernhard Wicki Gedächtnis Fonds e.V.
Telefon: +49 89 38 66 76 13
Fax: +49
89 38 66 76 76
E-Mail:
info@bernhardwicki.de
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