Cuvilliés-Theater München während der Friedenspreis-Verleihung
Seit 2002 · jährlich in München

Friedenspreis des
Deutschen Films– Die Brücke

Das zentrale Projekt des Bernhard Wicki Gedächtnis Fonds e.V. – eine Auszeichnung für Filmschaffende, deren Werk für Toleranz, Menschen­rechte und Frieden eintritt.

Über den Preis

Eine Brücke zwischen Kino und Verantwortung.

Detail der Friedenspreis-Trophäen – Holz, handgefertigt

Der Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke wird jährlich im Vorfeld des Filmfest München verliehen. Gestiftet zur Erinnerung an Bernhard Wicki, knüpft der Preis programmatisch an dessen Schlüsselwerk „Die Brücke“ (1959) an.

Bis 2012 trug die Auszeichnung den Namen Bernhard Wicki Filmpreis – Die Brücke – Der Friedenspreis des deutschen Films. Heute werden der Regiepreis (national und international), der Schauspielpreis, der Debütfilmpreis, der Spezialpreis sowie der Ehrenpreis vergeben – alle mit gleichem Gewicht für das gemeinsame Anliegen.

Verliehen wird der Preis in feierlichem Rahmen – zuletzt im historischen Cuvilliés-Theater der Münchner Residenz, einem der bedeutendsten Rokokotheater Europas.

Blick ins voll besetzte Cuvilliés-Theater während der Verleihung des Friedenspreises

Ausstrahlung der 25. Verleihung

Die feierliche Verleihung des Friedenspreises ist als ausführlicher Zusammenschnitt in der ARD Mediathek verfügbar.

Kategorien

Fünf Preise – ein Anliegen.

Gemäß den Richtlinien des Vereins (Fassung vom 1. Mai 2014) wird der Friedenspreis in fünf gleichrangigen Kategorien vergeben.

Kategorie

Regiepreis

dotiert mit: 7.500 €

Für eine/n Regisseur/in eines herausragenden Films von menschlicher und politischer Dimension – national und international.

Kategorie

Schauspielpreis

dotiert mit: 5.000 €

Für eine/n herausragende/n Schauspieler/in und seine/ihre gesellschafts­politische, humanistische Haltung.

Kategorie

Debütfilmpreis

dotiert mit: 5.000 €

Für eine/n Regisseur/in zu Beginn der Karriere – als Förderung künstlerisch wertvoller, gesellschaftlich engagierter Filmarbeit.

Kategorie

Spezialpreis

dotiert mit: 3.000 €

In besonderen Fällen für einen Film, eine Persönlichkeit oder ein Gesamtprojekt.

Kategorie

Ehrenpreis

dotiert mit: undotiert

Undotierte Auszeichnung für ein herausragendes Lebenswerk im Geiste des Friedens und der Völker­verständigung.

Vorschlagsberechtigt sind die Jurymitglieder und der Vorstand. Die Jury wird vom Vorstand berufen, ihre Mitglieder sind unabhängig und zur Verschwiegenheit verpflichtet. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst; gegen die Auswahl­entscheidungen ist der Rechtsweg ausgeschlossen.

Die Jury

Aktuelle Jurymitglieder

  • Porträt Carlos Gerstenhauer
    Carlos Gerstenhauer
  • Porträt Gabriele Pfennigsdorf
    Gabriele Pfennigsdorf
  • Porträt Adrian Prechtel
    Adrian Prechtel
  • Porträt Bettina Reitz
    Bettina Reitz
  • Porträt Katrin Strauch
    Katrin Strauch
  • Porträt Elisabeth Wicki-Endriss
    Elisabeth Wicki-Endriss
Die Trophäen des Friedenspreises auf einem antiken Beistelltisch im Cuvilliés-Theater
Die Trophäe

Eine endlose Reihe von Brückenpfeilern, in deren Zentrum die menschliche Figur steht – Sinnbild einer Brücke, die mit jedem Preisträger weiter wächst, rund um die Welt.

Bronzeguss mit goldgehämmerter Schrift, geschaffen vom bulgarischen Bildhauer Grigor Mitzev. Ausgewählt im Rahmen einer Ausschreibung an der Akademie der Bildenden Künste München.

Impressionen

Verleihung 2026 im Cuvilliés-Theater

Eindrücke von der 25. Verleihung des Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke im Münchener Cuvilliés-Theater.

Fotos: Oliver Bodmer

Zur vollständigen Galerie
Getragen von

Veranstalter & Partner.

Der Friedenspreis ist ein gemeinsames Projekt – getragen von einem Bündnis aus Verein, Politik und Filmbranche, möglich gemacht durch die Unterstützung starker Förderer.

Veranstalter
  • Bernhard Wicki Gedächtnis Fonds e.V.
  • Bayerische Staatsregierung
  • SPIO – Spitzenorganisation der Filmwirtschaft
Finanziert von
  • FFF Bayern
  • Landeshauptstadt München
  • und weiteren Partnern
Medienpartner
  • Bayerischer Rundfunk (BR)
  • Wichtiger Partner und langjähriger Unterstützer des Friedenspreises.
Chronik

Preisträger:innen seit 2002

Alle Preise des Friedenspreises sind gleichrangig – chronologisch nach Verleihungsjahr.

  1. 2026
    • Regiepreis · Int.
      Cherien Dabis – Im Schatten des Orangenbaums
    • Regiepreis · Nat.
      Ilker Çatak – Gelbe Briefe
    • Debütfilmpreis
      Daniela Magnani Hüller – Was an Empfindsamkeit bleibt
    • Ehrenpreis
      Edgar Reitz
  2. 2025
    • Regiepreis · Int.
      Mohammad Rasoulof – Die Saat des heiligen Feigenbaums
    • Regiepreis · Nat.
      Tim Fehlbaum – September 5
    • Debütfilmpreis
      Constanze Klaue – Mit der Faust in die Welt schlagen
    • Spezialpreis
      Nawi: Dear Future Me
  3. 2024
    • Regiepreis · Int.
      Jonathan Glazer – The Zone of Interest
    • Regiepreis · Nat.
      Julia von Heinz – Treasure – Familie ist ein fremdes Land
    • Schauspielpreis
      Christian Friedel – The Zone of Interest
    • Spezialpreis
      Mstyslav Chernov – 20 Tage in Mariupol
  4. 2023
    • Regiepreis · Int.
      Romain Gavras – Athena
    • Regiepreis · Nat.
      Kilian Riedhof – Meinen Hass bekommt ihr nicht
    • Spezialpreis
      Steffi Niederzoll – Sieben Winter in Teheran
  5. 2022
    • Regiepreis · Int.
      Catherine Corsini – In den besten Händen
    • Regiepreis · Nat.
      Andreas Dresen – Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush
    • Spezialpreis
      Maryna Er Horbatsch – Klondike
  6. 2021
    • Regiepreis · Int.
      Kaouther Ben Hania – Der Mann, der seine Haut verkaufte
    • Regiepreis · Nat.
      Philipp Stölzl – Schachnovelle
    • Debütfilmpreis
      Jan Philipp Weyl – Running Against The Wind
    • Ehrenpreis
      Senta Berger
  7. 2020
    • Regiepreis · Int.
      Ladj Ly – Die Wütenden – Les Misérables
    • Regiepreis · Nat.
      Jonathan Jakubowicz – Resistance – Widerstand
  8. 2019
    • Regiepreis · Int.
      Nadine Labaki – Capernaum – Stadt der Hoffnung
    • Regiepreis · Nat.
      Michael Herbig – Ballon
    • Spezialpreis
      Talal Derki – Of Fathers and Sons – Die Kinder des Kalifats
  9. 2018
    • Regiepreis · Int.
      Ziad Doueiri – Der Affront
    • Regiepreis · Nat.
      Lars Kraume – Das schweigende Klassenzimmer
    • Debütfilmpreis
      Katja Benrath – Watu Wote – All of us
    • Spezialpreis
      Feras Fayyad – Die letzten Männer von Aleppo
  10. 2017
    • Regiepreis · Int.
      Aki Kaurismäki – Die andere Seite der Hoffnung
    • Regiepreis · Nat.
      Simon Verhoeven – Willkommen bei den Hartmanns
    • Schauspielpreis
      Julia Vysotskaya – Paradies
    • Ehrenpreis
      Andrei Kontschalowski
  11. 2016
    • Regiepreis · Int.
      Tobias Lindholm – A War
    • Regiepreis · Nat.
      Kai Wessel – Nebel im August
    • Schauspielpreis
      Burghart Klaußner – Der Staat gegen Fritz Bauer
    • Debütfilmpreis
      Deniz Gamze Ergüven – Mustang
    • Spezialpreis
      Gianfranco Rosi – Seefeuer
  12. 2015
    • Regiepreis · Int.
      Abderrahmane Sissako – Timbuktu
    • Regiepreis · Nat.
      Oliver Hirschbiegel – Elser – Er hätte die Welt verändert
    • Debütfilmpreis
      Burhan Qurbani – Wir sind jung. Wir sind stark.
    • Spezialpreis
      Klaus Härö – Die Kinder des Fechters
  13. 2014
    • Regiepreis
      Justin Chadwick – Mandela – Der lange Weg zur Freiheit
    • Debütfilmpreis · Nat.
      Rick Ostermann – Wolfskinder
    • Debütfilmpreis · Int.
      Yann Demange – ’71
    • Ehrenpreis
      Klaus Maria Brandauer
  14. 2013
    • Regiepreis
      Mira Nair – The Reluctant Fundamentalist
    • Schauspielpreis
      Riz Ahmed – The Reluctant Fundamentalist
    • Debütfilmpreis
      Daniel Harrich – Der blinde Fleck
    • Spezialpreis
      Haifaa Al Mansour – Das Mädchen Wadjda
  15. 2012
    • Regiepreis
      Icíar Bollaín – Und dann der Regen (También la lluvia)
    • Schauspielpreis
      Zrinka Cvitešić – My Beautiful Country
    • Debütfilmpreis
      Michaela Kezele – My Beautiful Country
    • Ehrenpreis
      Michael Verhoeven
  16. 2011
    • Regiepreis
      Susanne Bier – In einer besseren Welt
    • Debütfilmpreis
      Yasemin Şamdereli – Almanya – Willkommen in Deutschland
    • Debütfilmpreis
      Maggie Peren – Die Farbe des Ozeans
    • Spezialpreis
      Cinema Jenin(Projekt)
    • Ehrenpreis
      Maximilian Schell
  17. 2010
    • Regiepreis
      Jasmila Žbanić – Zwischen uns das Paradies (Na Putu)
    • Schauspielpreis
      Sibel Kekilli – Die Fremde
    • Debütfilmpreis
      Philip Koch – Picco
  18. 2009
    • Regiepreis
      Hans-Christian Schmid – Sturm
    • Schauspielpreis
      Ulrich Tukur – John Rabe
  19. 2008
    • Regiepreis
      Marie Noëlle & Peter Sehr – Die Frau des Anarchisten
  20. 2007
    • Regiepreis
      Marco Kreuzpaintner & Kevin Kline – Trade – Willkommen in Amerika
  21. 2006
    • Regiepreis
      Florian Henckel von Donnersmarck & Ulrich Mühe – Das Leben der Anderen
  22. 2005
    • Regiepreis
      Marc Rothemund – Sophie Scholl – Die letzten Tage
  23. 2004
    • Regiepreis
      Volker Schlöndorff – Der neunte Tag
  24. 2003
    • Regiepreis
      Marceline Loridan-Ivens – Birkenau und Rosenfeld
    • Ehrenpreis
      Anouk Aimée
  25. 2002
    • Regiepreis
      Goran Paskaljević – How Harry became a Tree

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