Regiepreis
Für eine/n Regisseur/in eines herausragenden Films von menschlicher und politischer Dimension – national und international.

Das zentrale Projekt des Bernhard Wicki Gedächtnis Fonds e.V. – eine Auszeichnung für Filmschaffende, deren Werk für Toleranz, Menschenrechte und Frieden eintritt.

Der Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke wird jährlich im Vorfeld des Filmfest München verliehen. Gestiftet zur Erinnerung an Bernhard Wicki, knüpft der Preis programmatisch an dessen Schlüsselwerk „Die Brücke“ (1959) an.
Bis 2012 trug die Auszeichnung den Namen Bernhard Wicki Filmpreis – Die Brücke – Der Friedenspreis des deutschen Films. Heute werden der Regiepreis (national und international), der Schauspielpreis, der Nachwuchspreis, der Spezialpreis sowie der Ehrenpreis vergeben – alle mit gleichem Gewicht für das gemeinsame Anliegen.
Verliehen wird der Preis in feierlichem Rahmen – zuletzt im historischen Cuvilliés-Theater der Münchner Residenz, einem der bedeutendsten Rokokotheater Europas.
Gemäß den Richtlinien des Vereins (Fassung vom 1. Mai 2014) wird der Friedenspreis in fünf gleichrangigen Kategorien vergeben.
Für eine/n Regisseur/in eines herausragenden Films von menschlicher und politischer Dimension – national und international.
Für eine/n herausragende/n Schauspieler/in und seine/ihre gesellschaftspolitische, humanistische Haltung.
Für eine/n Regisseur/in zu Beginn der Karriere – als Förderung künstlerisch wertvoller, gesellschaftlich engagierter Filmarbeit.
In besonderen Fällen für einen Film, eine Persönlichkeit, ein Gesamtprojekt oder einen Dokumentarfilm.
Undotierte Auszeichnung für ein herausragendes Lebenswerk im Geiste des Friedens und der Völkerverständigung.
Vorschlagsberechtigt sind die Jurymitglieder und der Vorstand. Die Jury wird von der Vorstandsvorsitzenden berufen, ihre Mitglieder sind unabhängig und zur Verschwiegenheit verpflichtet. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst; gegen die Auswahlentscheidungen ist der Rechtsweg ausgeschlossen.

Eine endlose Reihe von Brückenpfeilern, in deren Zentrum die menschliche Figur steht – Sinnbild einer Brücke, die mit jedem Preisträger weiter wächst, rund um die Welt.
Bronzeguss mit goldgehämmerter Schrift, geschaffen vom bulgarischen Bildhauer Grigor Mitzev. Ausgewählt im Rahmen einer Ausschreibung an der Akademie der Bildenden Künste München.
Eindrücke von der 24. Verleihung des Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke am 24. Juni 2025 im Münchener Cuvilliés-Theater.
Fotos: Verleihung 2025
Der Friedenspreis ist ein gemeinsames Projekt – getragen von einem Bündnis aus Verein, Politik und Filmbranche, möglich gemacht durch die Unterstützung starker Förderer.
Alle Preise des Friedenspreises sind gleichrangig – chronologisch nach Verleihungsjahr.
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